3-dimensional x-ray DVT

Es handelt sich dabei um ein dreidimensionales, bildgebendes Verfahren (Röntgen), welches Dank modernster Technik den Patienten viel weniger Strahlenbelastung aussetzt als zBsp ein Computertomogramm (CT). Durch die Einschränkung des Sichtfeldes kann die Strahlendosis zusätzlich reduziert werden. Mit dem "ultra low dose" Protokoll unseres Gerätes werden die Werte für die effektive Patientendosis von 2-dimensionalen Geräten erreicht bzw. teilweise unterschritten!
Das DVT wird immer dann eingesetzt, wenn herkömmliche zweidimensionale Röntgenbilder zu wenig Information liefern, um eine Diagnose sicher zu stellen oder einen um Eingriff sehr exakt zu planen zu können.
Beispiele:
- Bestimmung der Lagebeziehung von Nerven oder Nasennebenhöhlen
- zu Weisheitszähnen oder sonstigen verlagerten/retinierten Zähnen/ Planung von deren Entfernung
- Darstellung der Anatomie von Wurzelnkanälen bei komplexe
- Wurzelbehandlungen oder Revisionen von Wurzelbehandlungen
- Planung von Zahnimplantationen (erhöhte Sicherheit, genaue Navigation)
- Darstellung von Kiefergelenken und Kieferhöhlen
- Darstellung von Kiefer und Zahnfrakturen
- Darstellung von weiteren pathologischen Veränderungen (Tumoren o.ä.)
- im Kieferbereich
Ihre Vorteile als Patient:
- beste 3dimensionale-Bildgebung, somit grössere Sicherheit in der Diagnostik und Behandlung ohne zusätzliche Überweisung
- schnellere Entscheidung bzgl. Wahl der Therapie und somit Verhindern von grösseren Schäden
- erhöhte Sicherheit bei chirurgischen Eingriffen durch exakte Planung im Voraus
- tiefe Strahlendosis trotz 3-dimensionales Bildgebung
Wir freuen uns Ihnen die neue Technologie persönlich bei uns in der Praxis zu erklären!
Wissenswertes für Sie
Fragen rund um das 3D-Röntgen
Röntgenstrahlen sind ionisierende Strahlen und somit potentiell v.a. für sich schnell erneuernde Gewebe schädigend. Deshalb muss der Nutzen einer Aufnahme im Verhältnis zum Risiko abgewogen werden. So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Wichtig ist, dass für die spezifische Fragestellung das entsprechende Aufnahmeverfahren gewählt wird und die entsprechenden Schutzmassnahmen getroffen werden. Schwangere im ersten Trimester sollten nicht geröntgt werden. Auch bei Kindern sollte vorsichtig abgewogen werden, ob eine Aufnahme angezeigt ist.
Der folgende Grundsatz gilt: ALARA-Prinzip – as low as reasonably achievable
Wenn man aber bedenkt, dass eine Panoramschichtaufnahme etwa derselben Strahlenbelastung wie eine Stunde im aktiven Strassenverkehr und eine digitale Volumentompraphie (3D Röntgen) etwa derjenigen eines Transatlantikfluges entspricht, muss man keine Angst vor diesen Untersuchungsmethoden haben. Wir sind auch tagtäglich natürlicher Strahlung aus dem Kosmos, von der Erde und Baustoffen ausgesetzt. Diese natürliche Strahlung entspricht ca. 400 Zahnröntgen/Jahr.
Weil moderne digitale Röntgensysteme sensiblere Sensoren verwenden kann die Strahlendosis gegenüber alten analogen Systemen erheblich reduziert werden.
Im ersten Trimester sollte, wann immer möglich, auf Röntgen verzichtete werden, da eine Schädigung nicht vollständig auszuschliessen ist. Danach ist in dringenden Notfällen (Nutzen/Risiko) eine Aufnahme zu verantworten.
Die von uns verwendeten Anästhetika sind bei Schwangeren und Stillenden ohne Risiko für das Kind einsetzbar. Meist wird versucht den Termin für einen allfälligen Eingriff auf einen Zeitpunkt nach der Geburt zu verschieben.
